In der M zerschlugen sich jede Hoffnungen von Bracker: Keyser (SKJE) brachte die Mehrqualle mit Mühe
nach Hause (also DIESE Stellung hätte ich lieber gegen ihn gehabt als meine eigene...) und
Arne musste nach einem fiesen Trick von Rolf seinen Mehrbauern abgeben und im Bauernendspiel
noch heftig rudern. (Der r.R. konnte nicht mal richtig zählen, s.u.).
Damit ist Robin neuer Hamburger Meister, herzlichen Glückwunsch!
In der K machte Sell (Blankenese) mit einem weiteren Sieg alles klar und gewann mit einem beachtlichen
Vorsprung von 1.5 Punkten.
In der A hatte Kellner (HSK) kurz geschwächelt, ein zweite Blöße gab er sich nicht und behielt
seinen knappen Vorsprung.
In Gruppe B konnte Wereida (SKJE) es ruhig angehen lassen, und baute den klaren Vorsprung
sogar noch auf 1.5 Punkte aus. Die Gruppe war so einseitig, daß 4 Punkte noch zu Platz 4 reichten.
Bracker-Rolf. Wie drehte Schwarz beinahe die Partie?
In Weiß auf Weiß (zum Lesen den Leerraum unten mit der Maus markieren, oder alles mit CTRL-A):
1...h4+! Ein fieser Wespenstich. Nehmen verliert sogar nach g5+. 2. Kf2 (2. Kf3 Df1+
macht keinen Unterschied) 2...Dxf4+ 3. Dxf4+ Kxf4 4. b5 Einziger Zug 4...Ke4
4...g5 wäre der logischere Versuch, ist aber auch noch remis 5. g3 Auch einziger Zug
5...Ke4 6. gxh4 Kd5 Es folgte ein Rennen der Könige sowie der Bauern - a4, um den
schwarzen einen Umweg machen zu lassen, verliert! - und nach Umwandlung von h- und b-Bauer
das Remis.
Hauke Reddmann