3. Runde Oberliga Nord Nord

2:2

Auch diesmal hatte St. Pauli II kein Glück, sie unterlagen SKJE knapp mit 3.5:4.5. (Waren sie vielleicht noch in ihrer Konzentration etwas abgelenkt durch das filmreife Eigentor des HSV im Fußballderby? :-) Wobei das knappe Ergebnis etwas täuscht, der Mannschaftskampf war schon viel eher entschieden.
Es begann mit 4 Remisen an den Brettern 3,4,6,8, bei denen ziemlich wenig los war (strafverschärfend war eine der Partien dann noch ein ziemlicher Klon einer anderen - laaaangweilig :-). Je nun, Schach IST remis, wie wir von den Engines wissen. Scheppern tat es zum ersten Mal an Brett 5, und damit ging SKJE 3.5:2.5 in Führung (wer sich aus dem Fenster lehnen möchte: uneinholbar, denn euer Schiri schätzte den Rest zusammen mit "deutlicher Vorteil SKJE" ab). Siehe Diagramm unten!
HRs Einschätzung verwirklichte sich: An 1 war St. Pauli vermutlich heilfroh über einen halben Punkt, und dann erwischte es sie an Brett 7 in einem schwierigen Endspiel. Damit war der Käse gegessen, und am verbleibenden Brett 2 regierten Herr Tohu und Frau Wabohu - HR hat die Partie durch die Engine gejagt, welche verblüffende beidseitige Hämmer links und rechts aufs Brett knallt, ideal für Taktiktraining. Vermutlich waren beide Spieler am Ende erleichtert, daß das Ergebnis keinen Einfluss mehr hatte.
Nicht besser erging es der Dritten von St. Pauli in der Landesliga, die ebenfalls nur ein knappes 3.5:4.5 gegen Weisse Dame erzielte.
OLNN nach 3 Runden - LLHH nach 3 Runden


Wirthgen-Reuber. Der eigentliche Fehler lag schon zwei Züge vorher. Nach 24...Te8 statt der Notbremse Se7 kam sogleich die Abrissbirne geflogen.

In Weiß auf Weiß (zum Lesen den Leerraum unten mit der Maus markieren):
25. Tf6!! Die Dame ist futsch, daß die Engine sie mit Kg8 völlig gratis rausrückt (Wegziehen ist sogleich Matt, 25...gxf6 26. Lxf6+ wie in der Partie und Schwarz muss wieder wg. Matt spucken, das Endspiel D/TL ist nur noch für Masos), sagt schon alles.

Hauke Reddmann